projektetextebiokontaktlinks
     
Zur Person

Performancekünstlerin, Tänzerin, Texterin, Rollstuhlbenützerin, Interpretin.

Life is what happen to you when you busy making other plans. (John Lennon)

Ihre ersten Erfahrungen mit dem Tanzen machte sie vor etwa zehn Jahren in Köln.
Alito Alessi Gründer von "Danceability" hielt dort einen Kontaktimprovisation Workshop für Menschen mit und ohne Behinderung.

Kontaktimprovisation...

ist eine Tanzform, in der vorgegebenen Bewegungsmuster oder Körperideale, wie beispielsweise im klassischen Ballett, keine Rolle spielen. Die Aufmerksamkeit liegt stärker auf der Beziehung, die ein oder mehrere Körper miteinander eingehen; wie Kontakt miteinander im Raum hergestellt oder vermieden wird.
Konkret wird mit dem Nehmen und Geben von Gewicht, dem Liegen, Kriechen, Rollen, Springen und Fallen gearbeitet.
Der Tanz ergibt sich aus der Begegnung zweier oder mehrerer Körper im Raum und deren Beziehungen zueinander zu einem bestimmten Zeitpunkt. Wobei die Möglichkeiten und Grenzen der unterschiedlichen Körper, die Quelle der Inspiration für die Improvisation bieten.

Tanzen ist wie Singen mit dem Körper

Tanzen. Tanzen. Tanzen. Meinen Körper kennen lernen. Mich mit und durch ihn ausdrücken. Ihn in seinen Ausdrucksmöglichkeiten wahrzunehmen und in seinem "So-Sein". Ihn als meinen Körper zu erleben und nicht über die (ab)wertenden Maßstabe der Gehenden Mehrheit definieren zu lassen.
Der Tanz als Ausdrucksmittel. Der Tanz als Möglichkeit, mit anderen Menschen und deren Körpern in Kontakt kommen. Je unterschiedlicher die Menschen und ihre Körper, um so besser. Um so spannender. Um so inspirierender.

Improvisation

Die Lust, aus dem Unvorhergesehen zu schöpfen.
Die Möglichkeit des Scheiterns zulassen.
Das Jetzt füllen.
Wenn es keine vorgegebenen Bewegungsmuster und Ideale gibt, ist die Tänzerin und der Tänzer gefordert, in der Begegnung im Hier und Jetzt zu sein. In Beziehung zu treten mit dem was in ihr und ihm ist und im Bezug zu seinen Bezugssystem (Person, Raum, Zeit, Emotion, Farben, Musik, etc.,).

Bilderwerfer

Der Workshop in Köln, zu dem ich über Daniel Aschwanden und Christian Polster erfahren hatte und an dem auch Walter Lauterer teilnahm, führte zu dem Wunsch, auch in Wien gemeinsam weiterzuarbeiten. So entstand die Gruppe "Bilderwerfer", wobei noch Cornelia Scheuer und Hilde Fuchs dazukamen.
Die Proben- und Aufführungszeiten nahmen rasch sehr viel Zeit in Anspruch, sodass ich meinen Beraterinnenjob aufgab, um meine ganze Energie und Kraft in die Performancearbeit fließen lassen zu können. Da Bilderwerfer die einzige Tanz- und Performancegruppe war, bei der Künstlerinnen und Künstler mit und ohne Behinderung professionell zusammenarbeiteten, fiel am Beginn der Arbeit der Fokus oft auf die "Behinderten-Integration" Thematik. Zum einen was die Themen der Stücke betraf, die ja oft aus Improvisationsstrukturen in den Proben entstanden waren und natürlich, weil auch Publikum und Kritik mit neuen Bildern auf der Bühne konfrontiert und irritiert wurden.

Label Bilderwerfer/ Daniel Aschwanden und toxic dreams/Yosi Wanunu

Mit Ende der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts traten neue Themen in den Mittelpunkt der Arbeit. Die intensive Auseinandersetzung mit Text, Sprache, Musik, das Einbeziehen von Neuen Medien und dem Internet als einem neuen, auch bespielbaren Raum, dem Publikum als Teil der Performance und vor allem auch Zeit-Räume, die sich zwischen 12 Stunden bis zu 40 Stunden bewegen konnten wie in "Zonen". In dieser Zeit fällt auch der Beginn der Zusammenarbeit mit "toxic dreams". Neben der Zusammenarbeit mit Bilderwerfer und "toxic dreams", wirkte Elisabeth Löffler bei verschiedenen Frauenvideoprojekten mit, schreibt Texte und nimmt seit einigen Jahren regelmäßig Gesangunterricht bei Alisa Pearson und Susanna Ridler.

Warum ich die Performance zu meinem Ausdrucksmittel wählte

Dieser Bereich gibt mir am ehesten die Möglichkeit das was in mir ist nach außen sichtbar werden zu lassen. Wobei mich besonders die Überschneidungen, Überlappungen und Reibungen beim Zusammentreffen der verschiedenen Kunstsparten und –richtungen interessieren und herausfordern.
Mich dem Tanz, der Musik, der Sprache, der bildenden Kunst genauso wie dem konkret vorhandenen Raum, oder dem virtuellen Raum zu bedienen, um dem was ich ausdrücken, darstellen oder verschweigen möchte, Form, Klang, Geruch, Körper zu geben.

Authentizität statt Perfektion oder zumindest gut gelogen

Das Spiel mit der Wahrheit und die Lust am Lügen.
Die Öffentlichkeit teilhaben lassen und doch nicht teilen.
Die Grenzen ziehen um sie zu überrollen.
Die Seiten wechseln und doch nie auf der richtigen stehen.


Home | Projekte | Biografie | Texte | Kontakt | Links

nach oben


 
 
Dich zu umarmen Pretty Public Privacy Projekte 1994-2004 Meet the Composer König/in